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Eistherapie / Kryotherapie

Die wichtigsten Kältewirkungen:

Schmerzlinderung:
Die Meldungen, die die Kältemelder ans Gehirn weitergeben, stören die Weiterleitung der Schmerzreize. Unter anderem beruht das wohl darauf, dass die Kältereize deutlich schneller das Gehirn erreichen als ein Teil der Schmerzreize. Ist der Kältereiz so ausgeprägt, dass er selbst als Schmerzreiz wahrgenommen wird - z. B. eine Eispackung über einem verletzten Gelenk - dann überdeckt der künstlich erzeugte Kälteschmerz den Verletzungsbedingten Schmerz. Wirkt die Kälte über längere Zeit ein, dann erzeugt sie vorübergehend sogar eine Lähmung der Kälte- und der Schmerzrezeptoren in der Haut. Zudem setzt sie die Geschwindigkeit herab, mit der die Nerven einen Reiz - also z. B. Schmerz - weiterleiten können.

Entzündungshemmung:
Ist im Gewebe eine Entzündung im Gange, zeigt sich das meist durch eine gesteigerte Durchblutung, die an der charakteristischen Rötung und Überwärmung des Gewebes zu erkennen ist. Kälte bringt die Blutgefäße dazu, sich zusammenzuziehen und reduziert so die Durchblutung. Als Folge der Kälte selbst laufen die Stoffwechselprozesse im entzündeten Gewebe langsamer ab. Gedrosselt wird vor allem auch die Aktivität von Enzymen, die im Gewebe entzündungs- und Schmerzfördernde Substanzen herstellen helfen. Zudem vermindert Kälte die Entzündungsbedingte Schwellung.

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  Aar-Lahn-Praxis 2019